
Freiwillige Feuerwehr Frasdorf
Die Freiwillige Feuerwehr Frasdorf wurde 1873
gegründet.
Neben den beiden Ortsfeuerwehren in Wildenwart und Umratshausen
ist die FFW Frasdorf als Stützpunktfeuerwehr der Gemeinde
Frasdorf für den Brand- und Kathastrophenschutz zuständig. Ein
besonderes Einsatzgebiet stellt ein Abschnitt der BAB A8
(München-Salzburg) dar, der durch das Gemeindegebiet verläuft.
Die Frasdorfer Wehr ist für die umfangreichen Aufgaben die heute an eine Feuerwehr gestellt werden, bestens gerüstet. Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 als auch das erst vor kurzem in Dienst gestellte Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 beinhalten ein breites Spektrum an Gerätschaften sowohl für den klassischen Brandeinsatz als auch für technische Hilfeleistungen.
Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich in der Ortsmitte an der Simseestr., gegenüber der Raiffeisenbank.
50 Aktive, aufgeteilt in vier Löschgruppen, leisten ehrenamtliche Dienste zum Wohle der Bürger.
Ansprechpartner:
Klaus Wagner
D-83112 Frasdorf
email: klauswagner@t-online.de
Eine kurze Chronik
aus Anlaß 120 Jahre FFW Frasdorf
im Jahre 1993
Um das sich ausbreitende Feuer in Wohnungen und Gebäuden zu
bekämpfen, standen in früherer Zeit nur ganz primitive
Löschmittel zur Verfügung. Mit eigens hierzu gefertigten
Wassereimern aus Stoff oder Stroh (ausgegossen mit Pech) hatte
man das Wasser aus der nächsten Quelle oder Brunnen
herbeigeschleppt. Solch ein Gefäß zu halten und bei
Brandfällen herbei zu bringen, war Pflicht eines jeden
Hausbesitzers
Anfangs der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kaufte sich
Niederaschau eine Feuerspritze. Da in den angrenzenden Gemeinden
noch keine vergleichbare Ausrüstung vorhanden war, sollten sich
diese an den Kosten für die Spritze beteiligen, weil die
Aschauer im Brandfall zu Hilfe kommen würden. Frasdorf kaufte
sich jedoch 1866 selbst eine Saugspritze.
Etliche Mann wurden verpflichtet sie zu bedienen und zweimal
jährlich zu erproben. Sebastian Guggenbichler, Sattler von
Ginnerting hatte in der Zeitung von der Existenz freiwilliger
Feuerwehren erfahren. Um sich kundig zu machen, kaufte er sich
ein Buch über freiwillige Feuerwehren. Durch sein Wissen wurde
er bei der nächsten Feuerwehrübung vom Bürgermeister als
Anführer verpflichtet.
Am 25.08.1873 wurde während einer Versammlung
die Freiwillige Feuerwehr Frasdorf gegründet.
1899 Kauf einer zweiten Feuerspritze die bis
1940 in Betrieb war
1907 Kauf einer fahrbaren Drehleiter (Steighöhe
12m)

1934 Anschaffung der ersten
Motorspritze mit 150m Hanfflachsschläuchen
1939-45 Im zweiten Weltkrieg wurden einige
Feuerwehrler von Frasdorf der Feuerwehr Rosenheim zugewiesen, die
dann in München zur Brandgekämpfung bei den Luftangriffen
eingesetzt waren, darunter Fritz Fischer. Er bekam dafür 1944
die Kriegsverdienstmedallie.
1945 kam der erste Mannschaftswagen mit
Spritzenanhänger, ein Daimler Benz Baujahr 1942
1949 Gründung des Feuerwehrvereins
1950 Erweiterung des Feuerwehrhauses auf einem
kostenlos vom Gasthof Mayrl zur Verfügung gestelltem Grundstück
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| Das alte Frasdorfer Feuerwehrhaus dient zur Zeit als
Lagerhaus mittlerweile musste es aber einem Neubau weichen und dieses Bild hat nun historischen Wert. |
Die Zeichnung über dem rechten Tor |
11./12.8. 1973 Feier des
100jährigen Gründungsfestes mit Fahnenweihe
1979 Planung des jetzigen Feuerwehrhauses
1982/83 Bau des jetzigen Feuerwehrhauses
1987 Eintragung der Feuerwehr ins
Vereinsregister
1989 Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF
16/25, mit Stromaggregat und schweren Atemschutzgeräten
1997 Einweihung des neuen Löschfahrzeuges LF8/6
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| Das neue Feuerwehrhaus | Löschfahrzeug LF8/6 |
Alarmierung der Feuerwehr
Früher mußte bei einem Brand erst jemand zum
Meßner laufen, der dann in der Kirche Sturm läutete. Erst 1967
bekam Frasdorf eine Sirene, die auf dem Dach des alten
Schulhauses installiert ist. Sie wird von der Einsatzleitstelle
in Rosenheim per Funk ausgelöst. Seit 1988 erfolgt die
Alarmierung zusätzlich per Funkempfängern (Piepsern). Der erste
Fahrzeugfunk wurde 1972 angeschafft.
Michael Gabriel
Festschrift zum 125jährigen Jubiläum
PDF
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